Kategorie: Aktuelles

Ecopaper lanciert ökologischen «Werbung-nein-Danke»-Kleber

Mit dem Projekt «Werbung-nein-danke-Kleber» will Ecopaper den Gebrauch des Stopp-Klebers neu lancieren. Denn noch immer ist ein Grossteil der Urwälder durch Abholzung bedroht – nicht zuletzt, weil der Papierverbrauch weltweit steigt. Jeder fünfte Baum, der weltweit gefällt wird, landet in der Papierherstellung. Betrachtet man nur das industriell genutzte Holz, so landet sogar fast die Hälfte in Papierprodukten. Und die Schweiz gehört zu den Spitzenreitern beim Papierverbrauch.

Erfahrungsgemäss wird unadressierte Werbung schlecht beachtet. So landet bis zu 100’000 Tonnen Papier in der Schweiz pro Jahr meist ungelesen im Altpapier. Hier liegt also ein grosses Potenzial, den Papierverbrauch zu reduzieren. Um dieser Verschwendung etwas entgegenzusetzen, hat Ecopaper den «Werbung-nein-Danke»-Kleber neu designt und auf umweltverträglichem Material produziert.

Der Sticker ist PVC-frei. Gedruckt wird er VOC-frei, alkoholfrei, gedruckt mit Farben aus nachwachsenden Rohstoffen und klimaneutral. Es gibt vier verschiedene Versionen und Formate in Deutsch und Französisch, die Varianten sind auf dieser Website einsehbar. Auf der Rückseite befinden sich weitere Tipps, wie der Papierverbrauch reduziert werden kann. Die Kleber können bis zu 3 Exemplaren kostenlos gegen Rückporto bei der Geschäftsstelle bestellt werden, sie eignen sich zum Verteilen unter Freunden, Bekannten und Nachbarn. Grössere Mengen können zum Selbstkostenpreis bestellt werden. Wer an seinem Briefkasten einen Stopp-Werbung-Kleber anheftet, bringt klar zum Ausdruck, dass unadressierte Werbung nicht erwünscht ist und trägt mit einer kleinen, einmaligen Handlung zu weniger Papierverbrauch und somit zu einem schonenderen Umgang mit den natürlichen Ressourcen bei.

Wer kostenlos einen oder je eine Variante beziehen möchte, sendet ein vorfrankiertes und adressiertes Couvert an:

Ecopaper

Postgasse 15

Postfach 817

3000 Bern 8

Um unsere Arbeiten weiterführen zu können und die Kleber noch breiter zu verteilen, ist Ecopaper dringend auf Unterstützung angewiesen. Neben direkten Spenden kann auch das Crowdfunding-Projekt auf der Plattform Ecocrowd.de unterstützt werden. Als Dankeschön gibt es tolle Goodies. Ecopaper ist dankbar für jede Unterstützung!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ecopaper bleibt steuerbefreit

Der Umzug der Geschäftsstelle hat auch zur Folge gehabt, dass der Verein Ecopaper neu seinen Sitz im Kanton Bern hat – und hier steuerpflichtig ist. Weil es sich aber um eine gemeinnützige Institution handelt, haben wir die Steuerbefreiung beantragt, wie wir sie bereits im Kanton St.Gallen genossen. Diesem Wunsch ist die Steuerverwaltung des Kantons Bern nun nachgekommen. Wir freuen uns darüber. Gleichzeitig bedeutet dies, dass Spenden an Ecopaper in allen Kantonen von den Steuern abgezogen werden können. Auf Wunsch schicken wir Ihnen gerne die entsprechende Verfügung.

«Ecopaper»: Versand an alle Schweizer Gemeinden

Die Ausgabe 1-2017 von «Ecopaper» dreht sich rund um das Thema öffentliche Beschaffung. So stellt ein Beitrag die kürzlich verabschiedete Botschaft des Bundesrats zum Bundesgesetz über die öffentliche Beschaffung vor. Denn damit könnten Aspekte der Nachhaltigkeit bei der Beschaffung mehr Gewicht erhalten. Zudem zeigt eine Reportage, wie Altpapier zu Hygienepapier wird. Die Wahl solcher Papiere ist für Gemeinden, Kirchgemeinden und Kantone eine ideale Möglichkeit, Stoffkreisläufe zu schliessen. Das Heft ging im Rahmen des Jubiläumsjahrs nicht nur an die «urwaldfreundlichen» Gemeinden sowie Mitglieder des Vereins Ecopaper, sondern an alle Schweizer Gemeinden. Dies mit der Aufforderung, die Beschaffung im Bereich Holz und Papier nachhaltig auszurichten und der Aktion beizutreten. Damit sollen die Ziele der Aktion bekannter gemacht und weitere Akteure eingebunden werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Holzdeklaration liegt im Argen

Holzherkunft und Holzart, diese beiden Angaben müssen in der Schweiz auf Holzprodukten deklariert sein. Doch die Umsetzung ist miserabel: Bloss jedes dritte 2016 geprüfte Unternehmen deklarierte seine Produkte vollständig korrekt. Ganz schlecht schnitten jene 22 Prozent der Unternehmen ab, bei denen sowohl die deklarierte Holzart als auch die Holzherkunft beanstandet werden musste. Das Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen, das die Kontrolle bei 120 Unternehmen publizierte, erklärt sich das schlechte Resultat daraus, dass man den Fokus auf Unternehmen «mit erfahrungsgemäss erhöhtem Risiko einer inkorrekten Deklaration» gelegt habe.

Mehr Infos finden sie hier: Holzdeklaration

 

Kirchgemeinde Dübendorf wird urwaldfreundlich

Per Anfang 2017 ist die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dübendorf zur Aktion urwaldfreundlich.ch gestossen. Wir gratulieren herzlich zu diesem Schritt und freuen uns auf weitere Kirchgemeinden, die der Aktion urwaldfreundlich.ch beitreten.

 

 

 

Bank wirbt für Recyclingpapier

Sich umweltbewusst verhalten und darüber reden, das tut die deutsche Postbank: Ab Ende 2016 werden ihre Finanzcenter beim Versand von Briefumschlägen und Versandtaschen mit einer Beilage darauf hinweisen, dass die Produkte aus Recyclingpapier hergestellt sind. Die Kundschaft wird so auf die ökologischen Einspareffekte aufmerksam gemacht – und motiviert, selbst Produkte aus Blauer-Engel-Papier zu verwenden.
www.papiernetz.de

BAFU will Recyclingpapier

pd. Will eine Behörde für ihre Kommunikation eine bestimmte Papierqualität, hat sie selbst bei einer GATT/WTO-Ausschreibung die Möglichkeit, diese zu verlangen. Das zeigt die aktuell laufende Ausschreibung des Bundesamts für Umwelt (BAFU). Im technischen Beschrieb der Ausschreibung für den Druck der BAFU-Zeitschrift «Umwelt», die viermal jährlich in einer Auflage von 65’000 Exemplaren erscheint, wird explizit das Papier Refutura verlangt, das mit dem Blauen Engel ausgezeichnet ist. Die Geschäftsstelle von Ecopaper hatte übrigens das BAFU unterstützt, als das Bundesamt vor einigen Jahren das Papier neu evaluiert hatte.

Vereinfachte Webadresse für die Holzdeklaration

Die Verordnung über die Deklaration von Holz und Holzprodukten schreibt vor, dass es den Konsumentinnen und Konsumenten möglich sein muss, den wissenschaftlichen Namen des von ihnen erworbenen Holzes zu ermitteln. Sehr viele Unternehmen erfüllen diese Pflicht, indem sie auf die vom Büro für Konsumentenfragen zur Verfügung gestellte Holzdatenbank verweisen. Neu ist diese Holzdatenbank über eine vereinfachte Internetadresse erreichbar:

www.holzdatenbank.ch

Studis wollen Recyclingpapier

Nicht nur in Büros, auch an Schulen und Universitäten ist Papier allgegenwärtig – und wird im Handumdrehen zu Altpapier. Entsprechend wichtig wäre es, konsequent Recyclingpapier zu verwenden. Eine Umfrage aus Deutschland zeigt nun, dass Studierende sehr offen für Recyclingpapier sind: Über 80 Prozent wünschen sich die ökologisch beste Papiervariante. Allerdings weiss fast die Hälfte nicht, ob tatsächlich Recyclingpapier verwendet wird. Ecopaper empfiehlt: Fragen Sie bei Ihrer Uni nach und fordern Sie, dass auf Recyclingpapier umgestellt wird.

pm_audimax_ergebnisse

www.papieratlas.de

 

 

 

Kritischer TV-Beitrag zum Papierverbrauch

pd. Jeder zweite Baum, der weltweit industriell gefällt wird, landet in der Papierverarbeitung. Die Sendung «Faszination Wissen» des Bayrischen Rundfunks setzt sich mit der globalen Papierverschwendung und den ökologischen Folgen auseinander, aber auch mit Möglichkeiten, den Papierverbrauch zu reduzieren. Im Film wird ausführlich die «Ecopaper»-Autorin Evelyn Schönheit zitiert, Papierexpertin aus Hamburg und Mitglied des «Forums Ökologie und Papier», mit dem Ecopaper regelmässig zusammenarbeitet.

Hier sehen sie den Beitrag.