Home

Neuer Leitfaden für den Papierwechsel

pd. Umsteigen auf Recyclingpapier ist keine Hexerei. Doch häufig fehlt eine Anleitung, wie man schrittweise seine Papierbeschaffung ökologisiert und dabei auch Kosten spart. Zudem gilt es, altbekannte Vorurteile zu entkräften. Der neue Leitfaden «Umsteigen, bitte!» von Ecopaper will dazu motivieren, jetzt den Wechsel vorzunehmen. Ziel des Hilfsmittels ist es, dass mehr Gemeinden, Firmen und Private den wichtigen Schritt zu Recyclingpapier machen.

Umsteigen_bitte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tagung zu nachhaltiger Beschaffung

Für 40 Milliarden Franken beschaffen Bund, Kantone und Gemeinden jährlich Güter und Dienstleistungen. Wird dieser Bedarf verstärkt nach nachhaltigen Kriterien eingekauft, fördert dies die Innovation. Die öffentliche Hand kommt damit auch ihrer Vorbildfunktion nach. Eine Fachtagung am 19. Januar 2018 von PUSCH zeigt, wie eine nachhaltige Beschaffung im Rahmen des geltenden Vergaberechts und unter Wahrung des Wirtschaftlichkeitsprinzips funktionieren kann.

www.pusch.ch

Netzwerken für nachhaltige Beschaffung

Der Verein Ecopaper hat mit einem Informationsstand Ende November 2017 an der Veranstaltung «öffentliche Beschaffung» in Bern teilgenommen. Das Netzwerktreffen wurde vom Kompetenzverbund für die lokale Nachhaltige Entwicklung des Kantons Bern organisiert und hat gezeigt, wie wichtig der Informationsaustausch im Bereich nachhaltige Beschaffung ist.

Dussnang wird urwaldfreundlich!

Als vierte Kirchgemeinde hat die katholische Kirchgemeinde Dussnang ihren Beitritt zur Aktion urwaldfreundlich beschlossen. Ecopaper gratuliert der umweltbewegten Kirchgemeinde und freut sich, dass die Idee von urwaldfreundlich.ch im Kanton Thurgau weiter Verbreitung findet.

Importstopp für Raubholz

Seit 2012 kennt die Schweiz eine Deklarationspflicht für importiertes Holz, allerdings kein Handelsverbot für Holz aus illegalen Quellen. Was Grüne schon länger forderten, wird nun von SVP-Kreisen postuliert: Die Schweiz soll analog der Holzhandelsverordnung der EU (EUTR) den Import von Holz aus illegalem Einschlag untersagen. Denn nur damit sei sichergestellt, dass die Schweizer Holzindustrie wieder ohne Handelshemmnisse in die EU exportieren kann. Allerdings gibt es es dennoch Schlupflöcher, wie ein Beitrag in der Ausgabe 3-17 von «Ecopaper» zeigt: Der Freihandelsvertrag, der kurz vor der Unterzeichnung steht, würde den Import von Holz und Holzprodukten erlauben – obwohl Japan der weltgrösste Umschlagplatz von Holz ist und kein vergleichbares Abkommen wie das EUTR unterzeichnet hat.

Hier geht’s zur eingereichten Motion

Lehrgang «Grüner Güggel»

Der zweite Lehrgang für kirchliche Umweltberaterinnen und Umweltberater startet im Oktober. In einer Gruppe von zehn bis zwölf Personen lernen die Teilnehmenden das Label Grüner Güggel kennen.

Information: www.oeku.ch

 

 

 

 

 

 

Grillen ohne Tropenholz

Nicht nur in Möbeln, Bauteilen und Papier findet sich Tropenholz, sondern auch in Holzkohle. Im Mai 2017 hatte die Zeitschrift «Saldo» zwölf Grillkohlen- und Brikett-Produkte untersucht – in neun von ihnen war die verwendete Holzart falsch deklariert worden. Nun liess das Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen vier weitere Produkte testen – gleich drei davon (Favorit Grill von Hornbach, Kingstone Grill-Holzkohle von Adlershop.ch und Flammenco Grillholzkohle von Obi) enthalten wahrscheinlich Tropenholz. Ecopaper empfiehlt, nur FSC-Holzkohle zu kaufen.

Hier geht’s zum Artikel

Schulstart mit dem Blauen Engel

Diese Tage fängt die Schule nach den Sommerferien wieder an. Ecopaper appelliert zum Schulstart, Hefte, Blöcke und anderes Schulmaterial aus Recyclingpapier zu kaufen. Die Umweltvorteile von Recyclingpapier aus 100 Prozent Altpapier sind gross, denn es schützt die Umwelt mehrfach: Es spart Holz, Energie und Wasser und ist zudem gut für das Klima. Das alles ohne auch nur einen zusätzlich gefällten Baum. Ausserdem ist Recyclingpapier heute kaum noch von Frischfaserpapier zu unterscheiden.

Mehr Informationen finden sich beim deutschen Umweltbundesamt (UBA)und der Kampagne des Blauen Engels: http://www.blauer-engel.de/schulstart

 

 

 

 

 

 

 

Schliessung der Papierfabrik Utzenstorf

Die traditionsreiche Papierfabrik Utzenstorf AG wird per Ende 2017 an die Perlen Papier AG verkauft (zur Medienmitteilung). Damit werden auch die Altpapieraufbereitung und die Produktion von Zeitungspapier in Utzenstorf aufgegeben. Der Verein Ecopaper bedauert diesen Schritt ausserordentlich und hofft, dass dies keinen Einfluss auf das Altpapierrecycling in der Schweiz haben wird. Denn nach wie vor ist die Verwendung von Sekundärfasern deutlich umweltschonender als der Einsatz von neuem Zellstoff.

 

 

 

 

 

 

 

Infoabend zum Thema Papier und Ökologie

Ob Flugblatt, Zeitung oder Hygienepapier, in Kirchgemeinden wird Papier in verschiedensten Formen verbraucht. Ein Informationsabend organisiert von der Fachstelle Kirchliche Erwachsenenbildung mit Ecopaper-Geschäftsleiterin Rahel Loretan am Dienstag, 19. September 2017, von 19.30 bis 21.30 Uhr in Weinfelden zeigt Vermeidungspotenziale auf und hilft, ökologische Papierqualitäten zu beschaffen.

Flyer Papier und Umwelt 2017

Hamburg setzt auf Blauen Engel

In den Verwaltungen Schleswig-Holsteins und Hamburgs soll zukünftig nur noch Recyclingpapier mit dem Blauen Engel eingesetzt werden. Die Staatssekretäre der Landesregierung Schleswig-Holstein haben bereits im Januar beschlossen, ausschliesslich Blauer-Engel-Papier in den Landesverwaltungen zu nutzen. In der Freien und Hansestadt Hamburg legt ein Staatsrätebeschluss von April 2017 ebenfalls die ausnahmslose Beschaffung von Büropapier mit dem Blauen Engel für alle Dienststellen der hamburgischen Verwaltung fest – tolle Vorbilder auch für Schweizer Kantone.