Autor: ecopaper

Workshop zu nachhaltigem Bauen

Der Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS 2.0) ist der umfassende und zertifizierbare Standard für den Hochbau. Er führt bereits bewährte Ansätze aus verschiedenen Organisationen wie SIA, Minergie und eco-bau zusammen und ergänzt sie wo nötig. Damit ist er das optimale Werkzeug für Gemeinden, die ihrer Vorbildfunktion als öffentliche Bauherrinnen gerecht werden wollen. Ein Workshop an der Swissbau stellt den SNBS 2.0 vor

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Tagung Nachhaltige Beschaffung

Um die globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, sind grosse Schritte erforderlich. Dafür braucht es neue Ansätze. Mit ihrem Beschaffungsvolumen von jährlich 40 Milliarden Franken verfügen Bund, Kantone, Städte und Gemeinden über ein enormes Potenzial, um die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen zu steigern. Wie dies im Alltag umgesetzt werden kann, wird am Beschaffungskongress von PUSCH aufgezeigt. Dieser findet am 29. Oktober in Biel statt.

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Nachhaltige Beschaffung von Holz

Immer mehr öffentliche Bauherren interessieren sich dafür, wie sie mit Holz aus ihren eigenen Wäldern bauen können. Doch neben den offensichtlichen Vorteilen gilt es auch die Vorgaben der öffentlichen Beschaffung für eine juristisch korrekte Ausschreibung zu berücksichtigen. Der Herbstevent von eco-bau am 19. September in Bern zeigt mögliche Fallstricke und wie man sie umgeht. Die Veranstaltung gibt ausserdem einen Ausblick auf die Änderungen des neuen Beschaffungsrechts und zeigt erste Möglichkeiten für die Ausschreibung von Holz.

www.eco-bau.ch

Schulbücher mehr als einmal nutzen

Drei Lernende der Berufsmaturitätsschule Luzern (BBZB) haben ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität gesetzt und wollen die Mitstudierenden für einen umweltbewussteren Konsum sensibilisieren. Im Rahmen der Interdisziplinären Projektarbeit (IDPA) mit Schwerpunkt Gestaltung & Kunst setzten sie sich mit der Frage auseinander, wie man bei der BBZB das ökologische Bewusstsein in Sachen Bücher und Papier fördern kann. Entstanden ist eine digitale Plattform zur Weitergabe von gebrauchten Schulbüchern. Zur Sichtbarmachung der Webseite gestalteten die Lernenden ein überdimensionales Buch aus Holz und ein mit Papierschnipseln gefüllter Querschnitt des Schulgebäudes. Die Kunstobjekte machen auf die Problematik des hohen Bücherverbrauchs am Berufsbildungszentrum aufmerksam.

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Stadt Bern setzt auf Recyclingpapier

Die Stadt Bern setzt ein klares Zeichen in Sachen Klimaschutz und nachhaltige Beschaffung: Der Gemeinderat erliess Mitte Jahr eine «Städische Papierweisung», die jetzt publiziert wurde. Darin wird geklärt, welches Papier für welche Zwecke zulässig ist. Zuerst macht die Weisung klar, dass «Papier generell sparsam zu verwenden ist». Im Folgenden heisst es, dass ausschliesslich Recyclingpapier zu verwenden ist, und zwar wenn immer möglich graues Recyclingpapier mit einem Weissegrad von maximal ISO 90. Primärfaserpapiere dürfen nur noch für hochwertige farbige Papiere oder für Spezialanwendungen verwendet werden.

Link: www.bern.ch > Papierweisung

Fusion der Papierverbände

In den letzen 20 Jahren haben zwei Drittel der Schweizer Papierfabriken ihren Betrieb eingestellt, zuletzt die Papierfabrik Utzenstorf. Die verbleibenden Firmen beschäftigen hierzulande noch 1800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nun vollzieht auch die Verbandsebene die Entwicklung nach. Per 1.1.2020 fusionieren der Verband der Schweizerischen Zellstoff-, Papier- und Kartonindustrie (ZPK) und der Arbeitgeberverband Schweizerischer Papier-Industrieller (ASPI) zum Verband Schweizerischer Papier-, Karton- und Folienhersteller (SPKF).

Schweizer Firma zerstört Tropenwald

Der Schweizer Konzern Interholco mit Sitz in Baar/ZG besitzt eine riesige Holzschlagkonzession im Norden der Republik Kongo. Interholco schlägt für Tropenhölzer Strassen in den intakten Regenwald und gefährdet so den vom Aussterben bedrohten Flachlandgorilla. Die Abholzung ist besonders gravierend, da das Kongobecken eine sehr hohe Biodiversität aufweist. Mit der Annahme der Konzernverantwortungsinitiative wäre diese Abholzung nicht mehr möglich.

Protestbrief an Interholco